27. Februar 2024
Das Bild zeigt das Logo des Corporate Learning Camps 2023 in blauer und grüner Schrift auf weißem Hintergrund.

CLC2023 – Eine Rückschau

Am 16. und 17. Mai hat das diesjährige Corporate Learning Camp – kurz CLC – stattgefunden. Ich war online dabei und habe mich dazu entschieden eine Rückschau zu teilen. Diese Rückschau teilt sich in zwei Abschnitte. Der erste Abschnitt geht kurz auf die allgemeine Organisation ein. Im zweiten Teil erzähle ich über meine persönlichen Eindrücke zu den Sessions an denen ich teilgenommen haben und was ich mir davon mitgenommen habe. Für alle die keine Zeit haben sich ein Video in voller Länge anzusehen, gibt es hier nochmals eine kurze Zusammenfassung

Allgemeiner Ablauf und Organisation

Das Camp und die Sessions waren top vorbereitet. Über die Homepage war der Sessionplan erreichbar auf dem gut übersichtlich die Sessions eingetragen waren inkl. der Links für den Online-Zutritt. Nachdem das Camp hybrid stattfand, wollte ich wissen wissen wie die Zusammenarbeit mit Teilgebenden vor Ort und online klappt. Hier kann ich nur gutes sagen was die Sessions in denen ich war betrifft. Es wurde sowohl von der Hauptmoderation als auch der Comoderation immer darauf geachtet, dass Personen die virtuell dabei waren ausreichend miteinbezogen wurden.

Informeller Austauschort GatherTown

Das Bild zeigt einen Ausschnitt aus dem CLC Space auf gathertown. Es sind vreschiedene Items sowie 3 Sitzbereiche in U-Form nebeneinander angereiht zu sehen. Die Sitzbänke sind blau und stehen auf einem gelben Teppich. Rechts davon gibt es Informationen zur Schnitzeljagd sowie die Karte für die Schnitzeljagd. An den Rändern des Bilds sieht man auch Teile von anderen Räumen.
CLC2023 Space Gather.Town

Neben einer guten Planung für die Sessions selbst, wurde auch für Gelegenheit zum informellen Austausch während der Pausen gesorgt. Die Wahl hier mit Gather.Town zu arbeiten und eine Schnitzeljagd zu integrieren, fand ich eine gute Sache. Aus meiner Erfahrung mit 2 Jahren reinem Onlinestudium kann ich sagen, dass gerade der informelle Austausch in dieser Zeit oft zu kurz kam. Dinge die im physischen Raum für uns so selbstverständlich sind, finden plötzlich nicht mehr statt. Deshalb ist es umso wichtiger diese Momente auch im virtuellen Raum zu schaffen. Aus meiner Sicht ist das hier gut gelungen.

5 Sessions und 2 große Inspirationen

Ein paar Eindrücke und Gedanken habe ich bereits während der letzten zwei Tage geteilt. Falls jemand also tiefer in meine Gedankewelt eintauchen möchte, sollte sich auf jeden Fall in der Corporate Learning Community auf LinkedIn umsehen und mein LinkedIn Profil besuchen ;).

Zusammengefasst habe ich 5 Sessions besucht. Chronologisch war es

Dienstag 16.05.2023

  • Barrierefreiheit beim digitalen Lernen
  • Zettelkasten, My2Brain und CO
  • loscon2023

Mittwoch 17.05.2023

  • The Next Big Thing – Maker Camp
  • Arbeiten und Lernen zusammenführen, anstatt der Illusion des Praxistransfers

Aus meiner Perspektive hat es sich ausgezahlt wenige Sessions zu besuchen, dafür in eine intensivere Auseinandersetzung mit den eizelnen Themen zu gehen. In meinem Fall haben sich die Sessions sogar ganz gut ergänzt und ich konnte einige Anregungen mitnehmen. Unter anderem war der Austausch zum Thema digitale Barrierefreiheit und was das konkret für das Lernen im und mit dem digitalen Raum bedeutet sehr bereichernd. An diesem Thema muss auch weiterhin intensiv gearbeitet werden, sodass die Corporate Learning Community und gerne auch darüber hinaus eine gemeinsame Idee davon entwickelt was Barrierefreiheit im Kontext digitales Lernen, eLearning uvm. bedeutet. Zudem sollte aus der Perspektive von User generated Content nicht nur die Frage der Zugänglichkeit als Konsument*in gestellt werden, sonder auch die Barrierefreiheit für Creator gegeben sein. Link zur Community of Practice gibt es am Ende des Artikels.

Die Sessions am 2. Tag haben sich für mich ebenfalls gut ergänzt. Denn abgesehen von der Tatsache, dass ich ernsthaft mit dem Gedanken spiele am Maker Camp teilzunehmen, so hat mich das Konzept auch an die Maker Spaces erinnert. Und das war für mich in der letzten Session zum Thema arbeitsplatzintegriertes Lernen – was für ein Wort – ein richtiger Wummer.
Warum? Das kannst du hier nachlesen.

In Summe müssen wir endlich verstehen, dass Lernen etwas ist, das ständig stattfindet und wir keinen externen Ort dafür brauchen, sondern wir immer mitten drinnen sind. Im Organisationskontext bedeutet das für mich zudem noch ein noch stärkeres Zusammendenken von Lernen, Arbeiten, Innovation und Wissensmanagement. Aktuell ist das jedoch noch schwer vorstellbar, weshalb hier ein Konzept wie Maker Spaces eine hilfreiche Brücke sein können, um langfristig das Thema Arbeit und Lernen in die Organisations-DNAs zu integrieren.

Hier geht es zur CoP Diversity & Inclusion im Kontext [digitalen] Lernens.
Hier geht es zu GatherTown. Lass auch gerne einen Kommentar hier, ob du an einem virtuellen Maker Space mitarbeiten willst Themen wie Barrierefreiheit, Diversity sowie arbeitsplatz-integriertes Lernen mitzugetalten.
Corporate Learning Community
CLC@Mastodon: https://colearn.social/about

Maris

Learn+Grow+Connect beyond borders to create a better world

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