12. Juli 2020

Zeitmanagement: Beruf & Studium unter einen Hut bringen

Als voll berufstätiger Mensch ist es eine Herausforderung ein berufsbegleitendes Studium mit Job, Familie und Hobbies unter einen Hut zu bringen. Das Stichwort heißt in diesem Zusammenhang Zeitmanagement. Zu dem Thema gibt es unglaublich viele Bücher und sonstige Medien. Dieser Artikel hier ist daher eine persönliche Reflexion wie ich Zeitmanagement betreibe und was mir hilft alles unter Dach und Fach zu bringen.

Semesterplanung mit Trello

Trello-Board an Scrum angelehnt

In einem Seminar zum Thema agile Arbeitsformen habe ich das Scrum-Board kennen gelernt und nutze es seither mit Hilfe von Trello für meine Semesterplanung. Wer sich mit Scrum auskennt wird gleich merken, dass es kein „originales“ Scrum-Board ist, sondern eines, dass ich auf meine Bedürfnisse angepasst habe.

Zusätzlich zu den drei Containern habe ich noch 3 Labels mit denen ich die Dauer der Aufgaben kennzeichne. Der Grund dafür ist, dass in unserem Masterstudium vorwiegend Aufgaben in Form von Szenarien, Seminararbeiten usw. zu erledigen sind. Manche davon erstrecken sich über ein ganzes Semesters, wo zwischendurch Teile abgegeben werden müssen.

Trello bietet zudem noch viele weitere Funktionen wie Checklisten oder das angeben eine Frist. Aus meiner Sicht ist das sehr praktisch. In der Regel gebe ich den letzten Abgabetermin für alle To Dos als Frist an und nutze die Checklisten-Funktion für die Teilabgaben.

Wochen- und Tagesplanung

Aufgrund der Umstände der Corona-Krise sitze ich wie viele zu Hause im Homeoffice. Ich habe deswegen versucht, den Rhythmus den ich auch sonst habe, weitestgehend bei zu behalten. Das heißt ich beginne um ca. die selbe Uhrzeit zu arbeiten und höre um die selbe Zeit auf.

Anders als mein Board es vielleicht vermuten lässt, plane ich meine Tage nicht bis ins Detail. Mein Glück ist, dass ich aufgrund vieler Jahre der Aus- und Fortbildung sehr gut einschätzen kann, wie lange ich für Aufgaben benötige und entsprechend passe ich meinen Zeitplan an. Das heißt ich weiß, wann was fällig ist und wie lange ich dafür benötige und entsprechend takte ich das in meinen Tagesablauf ein. Das bedeutet für mich, dass ich in der Regel einen groben Plan habe was ich wann mache, der jedoch auch genug Spielraum lässt um Unerwartetes zu abzufedern.

Viel wichtiger als die Tage sind jedoch meine Wochen. Um gut voranzukommen, muss ich wissen wann ich wo sein muss und welche Zeitressourcen ich habe.

Mein Tag beginnt in der Regel um 6 Uhr morgens. Nach dem morgendlichen Waschgang, gehe ich mit meinem Hund eine kleine Runde. Um ca. 7 Uhr beginne ich dann zu arbeiten bis 15 Uhr. Dann geht es meist mit meinem Hund ab in den Wald für circa eine Stunde.Drei mal pro Woche gibt es in etwa 1,5 Stunden Sport. Jede zweite Woche haben wir dann Vorlesungen Freitags und Samstag an der Fachhochschule bzw. derzeit online. Das waren meine aktuellen Fixtermine. Das heißt an den Tagen an denen ich keinen Sport mache bzw. an den Samstagen nutze ich die Zeit um für das Masterstudium zu arbeiten. Sonntags versuche ich mir freizuhalten um zumindest einen ganzen Tag in der Woche zum Faulenzen zu haben (ausgenommen Sport, das geht immer ;).

Das ist im wesentlichen meine Herangehensweise zum Thema Zeitmanagement. Ich würde mich freuen, wenn es einen Austausch zu dem Thema gibt, wie du mit deiner Zeit umgehst und ob du eher einen genauen Plan machst oder dich doch lieber treiben lässt? Schreib mir doch ein Kommentar.

Martina Krobath

Vision - Die Zusammenarbeit verbessern. Mission - Knowledge Culture mitgestalten. Weg - Working Out Loud-Prinzipien als Haltung etablieren

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