29. September 2021
Instructional Design Blog

Projekt: Instructional Design Blog der FH-Burgenland

Der Auftrag zum Instructional Design Blog der FH-Burgenland

Im 3. Semester des Studiengangs Wissensmanagement & eLearning ist ein Praxisprojekt abzuwickeln. In unserem Fall war der Auftrag ein Blogkonzept für den internen Instructional Design Blog der FH Burgenland zu erstellen. Der Auftraggeber war somit auch die FH-Burgenland selbst.

Der Charakter eines Projektes ist, dass es einen klaren Anfang und ein klares Ende hat. Das ist deswegen wichtig zu betonen um ein paar Entscheidungen die wir getroffen haben grundlegend zu verstehen. Unsere Ansprechpartner an der FH und die zukünftigen Blogbetreiber hatten wenige, dafür jedoch für das Konzept sehr wichtige Anforderungen.

  1. Der Blog soll sich von ähnlich gelagerten Blogs unterscheiden und auf die Wünsche der Leserschaft eingehen.
  2. Das Konzept muss darauf Rücksicht nehmen, dass es möglich ist den Blog neben hauptberuflichen Aufgaben zu bespielen.
  3. Das Blogdesign muss sich an dem Design der FH-Burgenland Homepage anlehnen.

Insbesondere der zweite Punkt hielt uns dazu an, Blogkategorien zu entwickeln, die einen hohen Grad an Standardisierung aufweiesn und somit leich wiederholbar sind. Welche Überlegungen genau getroffen wurden, wird unter dem Punkt Kategorien erklärt.

Der Instructional Design Blog in Sprints

Der große Vorteil an dem Projekt war aus meiner Sicht, dass unserer Kreativität nur die bereits genannten Grenzen gesetzt waren. Das führte zu einer Fülle an Überlegungen und Ideen. Diese Fülle musst dann auf das reduziert werden, was wesentlich und umsetzbar erschien. Um dahin zu kommen, war es daher sehr wichtig eng mit unseren Auftraggebern zusammen zu arbeiten und regelmäßig Feedback einzuholen um am Ende zu einem zufriedenstellenden Ergebnis zu kommen.

„Perfektion ist nicht dann erreich, wenn es nichts mehr hinzuzufügen gibt, sondern dann, wenn man nichts mehr wegzulassen kann.“

Antoine de saint-exupéry – französischer Schriftsteller

Wir hatten zu Beginn somit wöchentliche Meetings und arbeiteten uns sont in ca. 3 Wochen Sprints voran.

Das Grobkonzept

in den ersten 6 Wochen entwickelten wir ein Grobkonzept, das das Design in groben Zügen, sowie die grundlegende Idee zum Blog mit möglichen Kategorien beinhaltete. Bereits in dieser Phase haben wir damit begonnen die entsprechenden Überlegungen in einem Blogmanual festzuhalten. Der Blog wird sich auch nach Projektabschluss weiterentwickeln, weshalb es sicher hilfreich ist inhaltliche und gestalterische Überlegugen auch später noch zu Verfügung zu haben.

Das Feinkonzept

Im Feinkonzept wurden dann die einzelnen Bereiche des Blogs ausformuliert. Dazu gehörte unter anderem

  • die genaue Definition der Kategorien
  • die Vereinheilichung des Erscheinungsbildes der Beiträge
  • Der Styleguide – Schriftarten, Textgröße, Art der Beitragsbilder und Größe, etc.

Kategorien

In Summe wurden fünf Kategorien defniert, die verschiedenen Themenbereichen bzw. Zwecken zugeordnet sind. Wie bereits angedeutet, spielten die Kategorien insofern einen große Rolle, da wir über sie eine hohe Standardisierung der Blogbeiträge erreichen wollten, um den beiden zukünftigen Bloggern das Handling zu erleichtern.

Unter anderm gibt es eine Kategorie „5 Fragen an…“ in der aus einem Fragenpool jeweils fünf Fragen an einen Lehrenden der FH zum Thema Instruktionsdesign gestellt werden. Dieses Format ist eine Kombination von Blogpost und Podcast, denn die Interviews wurden als Podcast über zencastr.com aufgenommen. Wir haben dabei eine Frage zum Blog beigemischt, die sich als durchaus wertvoll erwies, da sie inhaltliche Wünsche der Leserschaft sichtbar macht. Immerhin sind unsere Podcast-Gäste, hoffentlich später auch Leser des Blogs. Jedenfalls kam von fast allen Gästen der Wunsch nach verschränkten Inhalten zu Theorie und Praxis, aber auch nach Sichtweisen von Studierenden. Diese Rückmeldungen haben meiner Ansicht großes Potenzial für die Entwicklung des Blogs.

Conclusio

Die Entwicklung eines Blogkonzeptes hat durchaus viele Tücken, vor allem zu Beginn, wenn man Inhalte auf Basis von Annahmen entwickelt. Erst die konkrete Auseinandersetzung mit Lesern und das setzen von entsprechenden Benchmarks wird zeigen, ob die ersten Überlegungen zum Blog ein Erfolg waren oder nicht. Auf diese Rückmeldung werden wir somit nach Abschluss des Projektes noch einige Zeit warten müssen.

Persönlich habe ich von dem Projekt auf verschiedenen Ebenen profitiert. Es hat mir gezeigt, wie wichtig es ist eng mit Teamkollegen und Auftraggebern zusammen zu arbeiten um nicht aneinander vorbeizuarbeiten. Zusätzlich habe ich viele neue Anregungen sowohl thematisch als auch konzeptionell für meinen eigenen Blog mitnehmen können. Besonders das Podcasten hat mir nochmal neue Inspiration geliefert, die ich aktuell gerade in ein Konzept gieße.

Bei Interesse an dem Blog und unserer Arbeit, bitte einfach eine Nachricht an mich senden oder hier kommentieren, dann schicke ich den Link zu.

Maris

Learn+Grow+Connect beyond borders to create a better world

Alle Beiträge ansehen von Maris →

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.